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Maklerprovision berechnen

Kauft eine Privatperson eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus und hat der Verkäufer den Makler beauftragt, zahlt der Käufer höchstens 50 Prozent der Provision. Bei 400.000 Euro Kaufpreis und 7,14 Prozent Provision sind das 14.280 Euro für den Käufer und 14.280 Euro für den Verkäufer. Für eine Mietwohnung zahlen Mieter nur, wenn sie den Makler selbst beauftragt haben, und höchstens 2 Kaltmieten plus Umsatzsteuer. Der Rechner nennt Ihren Betrag.

Übliche Provision beim Kauf
5,95 bis 7,14 Prozent des Kaufpreises
Verbraucherzentrale, Maklergebühren bei Immobilien, Stand 27. Juli 2026
Anteil der Seite ohne Maklerauftrag
höchstens 50 Prozent
§ 656d BGB, gesetze-im-internet.de, Stand 2. Oktober 2026
Höchstbetrag für Mieter
2 Kaltmieten plus Umsatzsteuer
§ 3 Wohnungsvermittlungsgesetz, gesetze-im-internet.de, Stand 2. Oktober 2026

7 Regeln, nach denen sich die Maklerprovision verteilt

  • Die gesetzliche Teilung gilt, wenn eine Privatperson eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Bei Mehrfamilienhaus, Grundstück oder Gewerbeobjekt gilt, was im Vertrag steht.
  • Haben Käufer und Verkäufer den Makler beide beauftragt, zahlen beide gleich viel. Ein Vertrag mit ungleichen Teilen ist ungültig.
  • Hat nur eine Seite den Makler beauftragt, zahlt die andere höchstens 50 Prozent der Provision.
  • Die Seite ohne Auftrag zahlt erst, wenn die beauftragende Seite ihren Teil bezahlt und das nachgewiesen hat.
  • Beim Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses muss der Maklervertrag schriftlich sein, eine E-Mail reicht. Eine mündliche Absprache ist ungültig.
  • Bei einer Mietwohnung zahlt, wer den Makler beauftragt hat. Mieter zahlen höchstens 2 Kaltmieten plus Umsatzsteuer, und nur, wenn der Makler die Wohnung allein für sie gesucht hat.
  • Einen gesetzlichen Provisionssatz gibt es nicht. Der Rechner nimmt den Satz aus Ihrem Angebot.
Ihr Geschäft und Ihre Zahlen

Der Käufer zahlt 14.280 Euro, der Verkäufer 14.280 Euro. Die Provision beträgt insgesamt 28.560 Euro, das sind 7,14 Prozent von 400.000 Euro.

Die Seite ohne Auftrag zahlt erst, wenn die beauftragende Seite ihren Teil gezahlt und das nachgewiesen hat. Eine Rechnung, die vorher kommt, ist noch nicht fällig.

Haben Käufer und Verkäufer den Makler beauftragt, zahlen beide gleich viel. Hat nur eine Seite ihn beauftragt, zahlt die andere höchstens die Hälfte, und zwar erst, wenn die beauftragende Seite gezahlt und das nachgewiesen hat. Der Maklervertrag muss schriftlich sein, eine E-Mail reicht.

Einen gesetzlichen Provisionssatz gibt es nicht. Je nach Region liegt die Provision beim Kauf häufig zwischen 5,95 und 7,14 Prozent des Kaufpreises, so die Verbraucherzentrale. Der Rechner nimmt den Satz aus Ihrem Angebot.

Wer die Maklerprovision zahlt, hängt vom Geschäft ab

Kauft eine Privatperson eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus, zahlt die Seite ohne Maklerauftrag höchstens 50 Prozent der Provision. Bei einer Mietwohnung zahlt ein Mieter nur, wenn er den Makler selbst beauftragt hat, und höchstens 2 Kaltmieten plus 19 Prozent Umsatzsteuer. Beim Kauf eines Mehrfamilienhauses, Grundstücks oder Gewerbeobjekts gilt, was im Vertrag steht. Üblich sind beim Kauf insgesamt 5,95 bis 7,14 Prozent des Kaufpreises, so die Verbraucherzentrale mit Stand vom 27. Juli 2026.

Wer die Maklerprovision bei 3 Arten von Geschäften zahlt und welche Form der Vertrag braucht, Stand 2. Oktober 2026.
GeschäftWer zahltForm des Vertrags
Kauf einer Wohnung oder eines Einfamilienhauses durch eine PrivatpersonHaben Käufer und Verkäufer den Makler beauftragt, zahlen beide gleich viel. Hat nur eine Seite ihn beauftragt, zahlt die andere höchstens die Hälfte, und zwar erst, wenn die beauftragende Seite gezahlt und das nachgewiesen hat.Der Maklervertrag muss schriftlich sein, eine E-Mail reicht.
Kauf eines Mehrfamilienhauses, Grundstücks oder GewerbeobjektsEs gilt, was im Vertrag steht. Die Provision kann auch ganz bei einer Seite liegen.Für den Maklervertrag ist keine Form vorgeschrieben.
Vermietung einer WohnungWer den Makler beauftragt hat, zahlt ihn. Mieter zahlen nur, wenn der Makler die Wohnung allein für sie gesucht hat. Für sie gilt dann eine Obergrenze, für Vermieter nicht.Der Vertrag mit dem Makler muss schriftlich sein, eine E-Mail reicht.

Was der Provisionsrechner nicht prüft

Der Rechner rechnet mit dem Satz aus Ihrem Angebot und gibt die gesetzlichen Regeln wieder. Ob Sie die Provision in Ihrem Fall schulden, prüft er nicht. Das hängt zum Beispiel davon ab, ob der Makler Ihnen das Haus wirklich vermittelt hat und ob der Vertrag wirksam ist. Lassen Sie Ihren Vertrag im Zweifel vor der Unterschrift prüfen, etwa bei der Verbraucherzentrale oder einer Anwältin für Immobilienrecht.

Woher die Zahlen stammen

  • Bürgerliches Gesetzbuch, § 656a (Maklervertrag über Wohnung oder Einfamilienhaus in Textform), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.
  • Bürgerliches Gesetzbuch, § 656b (Teilungsregeln nur bei Käufern, die Verbraucher sind), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.
  • Bürgerliches Gesetzbuch, § 656c (Provision von beiden Seiten nur in gleicher Höhe), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.
  • Bürgerliches Gesetzbuch, § 656d (höchstens die Hälfte für die Seite ohne Auftrag, fällig erst nach Zahlungsnachweis), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.
  • Wohnungsvermittlungsgesetz, § 2 (wer den Makler bestellt, zahlt; Vertrag in Textform), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.
  • Wohnungsvermittlungsgesetz, § 3 Absatz 2 (vom Wohnungssuchenden höchstens zwei Monatsmieten zuzüglich Umsatzsteuer, ohne Nebenkosten), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.
  • Wohnungsvermittlungsgesetz, § 5 (Rückforderung eines Entgelts, das dem Vermittler nicht zusteht), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.
  • Umsatzsteuergesetz, § 12 Absatz 1 (Regelsteuersatz 19 Prozent), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.
  • Verbraucherzentrale, Maklergebühren bei Immobilien: Welche sind erlaubt, welche nicht? (Stand 27. Juli 2026), zur Quelle, abgerufen am 2. Oktober 2026.

Häufige Fragen

Wie viel Maklerprovision zahlt der Käufer beim Kauf einer Wohnung?

Hat nur der Verkäufer den Makler beauftragt, zahlt der Käufer höchstens 50 Prozent der Provision. Haben beide ihn beauftragt, zahlen beide gleich viel. Bei 400.000 Euro Kaufpreis und 7,14 Prozent Provision sind das 14.280 Euro je Seite. Das gilt für Privatleute, die eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kaufen.

Wie hoch ist die Maklerprovision beim Hauskauf üblicherweise?

Je nach Region liegt die Maklerprovision beim Hauskauf häufig bei 5,95 bis 7,14 Prozent des Kaufpreises, mit Umsatzsteuer. Diese Spanne nennt die Verbraucherzentrale. Eine gesetzliche Obergrenze gibt es nicht, den Satz vereinbaren Sie mit dem Makler.

Gilt die Teilung der Maklerprovision auch beim Kauf eines Mehrfamilienhauses?

Nein, beim Mehrfamilienhaus gilt die gesetzliche Teilung nicht. Sie gilt nur, wenn eine Privatperson eine Wohnung oder ein Einfamilienhaus kauft. Bei Mehrfamilienhaus, Grundstück oder Gewerbeobjekt gilt, was im Vertrag steht, auch eine Provision allein für den Käufer.

Wann muss der Käufer seinen Teil der Maklerprovision zahlen?

Hat nur der Verkäufer den Makler beauftragt, zahlt der Käufer seinen Teil erst, wenn der Verkäufer seinen Teil bezahlt und das nachgewiesen hat. Eine Rechnung an den Käufer, die vorher kommt, ist noch nicht fällig.

Wie viel Maklerprovision darf ein Makler für eine Mietwohnung verlangen?

Vom Mieter darf der Makler höchstens 2 Kaltmieten plus 19 Prozent Umsatzsteuer verlangen, bei 900 Euro Kaltmiete also 2.142 Euro. Das gilt nur, wenn der Mieter den Makler selbst beauftragt hat. Hat der Vermieter den Makler bestellt, zahlt der Vermieter, und für ihn gibt es keine gesetzliche Obergrenze.

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